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Lempuyang Tempel aka 'Gate of Heaven' - Balis Himmelspforte

  • Autorenbild: Rena Filieri
    Rena Filieri
  • 19. Juli 2022
  • 2 Min. Lesezeit

“Gate of Heaven” ist DAS bekannteste Wahrzeichen Balis, und das meist fotografierte. Klar, der Vulkan Gunung Agung im Hintergrund und die Spiegeltechnik in der Fotografie sind hier Garanten für ikonische Kult-Fotos.


Was viele jedoch nicht wissen: das Gate ist nur ein Teil der Tempelanlage Pura Penataran Agung Lempuyang, die auf 600m Höhe auf dem Berg Lempuyang erbaut wurde und einer der sechs wichtigsten Tempel des Hinduismus auf der Insel ist. Die Anreise zum Gate of Heaven ist eine kleinere Herausforderung: das Auto muss unten am Berg geparkt werden, von dort aus geht es mit einem öffentlichen Shuttle weiter. Dieses bringt einen bis beinahe zum Eingang des Tempels, aber eben nicht ganz. Die letzten Paar Hundert Meter bergauf müssen zu Fuß erstiegen werden (oder man kann ein Moped-Shuttle mieten). Achtet bei der Wahl eurer Schuhe hierauf. Das Allheiligste, der Innenbereich des Tempels selber darf, wie fast überall, nicht betreten werden. Selbst für die äußeren Bereiche der Tempelanlage mussten wir Sarongs tragen (diese gibt es am Eingang kostenfrei auszuleihen, drei verschiedene Farben stehen zur Wahl) und wenn die Schlutern nicht mit Kleidung bedeckt sind (ich trug Spaghettiträger), bekommt man zusätzlich ein Schultertuch. Bei Bezahlung des Eintrittsgeldes in Höhe von IDR 100'000 pro Person erhält man außerdem einen Zettel mit einer Nummer - dies ist eure Stelle in der Schlange. Denn wer dachte, dass man 'einfach so' zum Gate kommt um Fotos zu machen, hat sich geirrt. Es heißt warten, bis man dran ist.


Die Wartezeit kann man sich mit der Erkundung der Tempelanlage vertreiben. Diese ist atemberaubend schön und eine mindestens ebenso wunderbare Fotokulisse wie das Gate selber, mit drei steilen Treppen, die zum Tempel hinauf führen und von Drachenskulpturen bewacht werden. Achtung: es ist es aus religiösen Gründen verboten, sich auf die Brüstung, die eine wellenförmige Verlängerung des Drachenkörpers ist, zu setzen/lehnen. Wenn ihr endlich mit dem Gate Of Heave Foto dran seid, wird eure Nummer laut vorgelesen. Dann gebt ihr den Helfern dort euer Handy und stellt euch in Position. Drei bis vier Mal kann diese geändert werden, dann ist der Nächste Besucher dran. Ihr fragt euch, wie der tolle Spiegeleffekt in den Fotos zustande kommt? Die Fotografen dort haben Handtaschenspiegel, die sie geschickt unter die Handy-Linse halten um so die tollsten Bilder hinzubekommen.


Geheimtipp: wenn ihr mit euren Fotos fertig seid, geht nicht wieder vorne heraus wo ihr hergekommen seid, sondern durch das Gate durch. Hier eröffnet sich eine überraschende neue Welt - der untere Tempelhof. Dieser ist eingefriedet, aber die Treppe hinter dem Gate of Heaven herunter kommend kann man über die Dächer eben jener Priesterbehausungen bis auf den Vulkan Mount Agong schauen - uns hat die Kulisse sehr an Nepal erinnert.




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Mein Name ist Rena und ich bin süchtig. Süchtig danach, so viel wie möglich von der Welt zu sehen und zu erleben. Ich hoffe, niemals von dieser Sucht zu genesen.

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